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Die Lieder der KüKaGe

In der Gründungsgeschichte und in den Highlights in der Geschichte der KüKaGe finden sich Hinweise auf verschiedene Lieder, die in Kückhoven und für Kückhoven entstanden sind.

Wie versprochen veröffentlichen wir nachfolgend die Texte in der Hoffnung, dass die älteren Kückhovener die zugehörigen Melodien mündlich, oder besser gesagt, gesanglich ihren Nachkommen übermitteln.

 

Die Möhne

Text:  W. Trebels,   Musik: P. Stresius
 

 
Altweiberfastnacht fängt es an,

dann geht es wieder rund.

Auf alt gemacht, die Röcke sind lang,

die Masken kunterbunt.

Sie schmusen dann, Jong sind die Flöck

Das ist doch einerlei,

die Frooch net lang on nömmt desch möt

und singt das Lied dabei:

 

Und mancher hat die ganze Nacht

Mit einer kessen Möhn

Getanzt, getrunken und gelacht,

es war doch wunderschön.

Doch als die Demaskierung kam,

wurd er vor Wut ganz grau,

und eh er sich besonnen hat,

sang seine eigne Frau:

 

Refrain:            

Du bist und bleibst mein Schwarm.

Ich will heut’ was erleben.

Sei nett, nimm meinen Arm,

wir gehen einen heben.

Was kümmern uns die Leut.

„Die Möhne, die Möhne,

die Möhne hant hüt Freud!“

 

 

 

 

Italien-Rhapsodie

Text: W. Trebels,  Musik: P. Stresius
 

 

In diesem Jahr, da war’n wir in Italia,

wollten uns anschaun’ne wunderschöne Senora.

Als kurvenreich sind die ja überall bekannt,

auch hier bei uns und überall im Land.

Wir waren auch am schiefen Turm von Pisa

Und hab’n uns angelacht’ ne schöne Mona Lisa.

Jedoch wir konnten sie nicht viel verstehn,

war auch nicht nötig beim Spaziergehn.

Doch eines, mein lieber Freund, muss ich Dir sagen,

die Kost do wor os op der Mag geschlage.

Wir haben Florenz, Venidig und Rom gesehn,

die Mädchen da, die waren ganz besonders schön.

Wir nahmen beide gleich uns eine mit nach Haus,

von da an lebten wir in Saus und Braus.

Da konnt’ man Beine schaun beim Badengehen,

und auch ihr Busen, der war herrlich anzusehen.

Die Röckchen kurz, die Lippen rot und voll;

Man kann verstehn, wir waren raderdoll.

Ja in der Liebe war’n sie nicht zu schlagen,

doch was sie kochten, lag uns auf dem Magen.

 

Refrain

Do jov et bloß Spagetti, Makaroni,

Tomatenschlaat, Chianti on Meloni.

Ich möt so jär paar Äpel möt Kompott

Ohn enne Remmel von der Ferkesfott,

Ich möt so jär paar Äpel möt Kompott

Ohn enne Remmel von der Ferkesfott.

 
 

 

 

Der Mucker

Text: W. Trebels, Musik: P. Stresius

 

 

Es lebe die Liebe, der Wein und auch die Reben,

nimm dir doch etwas mit aus diesem kurzen Leben.

Mensch, sei doch kein Mucker,

hab doch ein bisschen Scheid,

wir kriegen heut’ abend ja noch so viel Freud.

Ja, lach doch mit uns und sing mit mir.

Sonst hat doch das ganze Leben keinen Zweck,

wenn du nicht mitmachst, wenn du dich versteckst.

 

Ich war vor’gen Sommer verreist mit meinem Mägdelein,

und wie das so geht, war ich viel mit ihr allein.

Drum sei doch kein Mucker, sagt sie, sei doch ein Mann!

Mensch, bist du ein Heini, jetzt geh doch mal ran.

Komm, küsse mich doch, sei lieb zu mir;

Ich halt’s nicht mehr aus, das glaube mir.

Ich kann doch nun mal nicht ohne Liebe sein,

hab’ solche Sehnsucht, ich bin so allein:

 

Refrain

Maak doch möt, du Steif, maak möt,

maak doch möt, du Stief, du Jrümelejries,

maak doch möt, du Stief, maak möt,

on wenn du net möt mäcks, ja dann kick wo de blievs,

on wenn du net möt mäcks, ja dann kick wo de blievs:

 
 

 

 
Bonnedal-Express

Dieses Lied entstand im Nachgang der Ereignisse um die Büttenrede von Karl Laumen in Jahre 1970

 Text: W. Trebels, Melodie: Mit der schwäb’schen Eisenbahne

 

Ja die schwäb’sche Eisenbahne

Die kann ja nur langsam fahre

Das ist nicht mehr zeitgemäß

Fahr möm Bonnedal-Express.

 

Refrain:            

Rula rula rulala  usw.

 

Fahrrad fahren ist modern

Fahrrad fährt ein jeder gern

E Miniröckchen flattert kess

Do köt dr Bonnedal-Express.

 

Refrain:            

Rula rula rulala  usw.

In der schönen Fastnachtszeit

Wür so manches Wort geseit

Mensch sei friedlich, sei nicht dumm

Et es doch Fastelirium.

 

Refrain:            

Rula rula rulala  usw.

 

Leute habt ihr schon vernommen

Karl es en die BILD gekommen

Dat wür alles net je wäß

Ohne Bonnedahl-Express.

 

Refrain:            

Rula rula rulala  usw.

 

 

 

Während wir von den vorgenannten Liedern leider keine Tonaufzeichnungen besitzen, ruhen die beiden nächsten Lieder sogar noch als „Single –Schallplatte“ in vielen Kückhovener Musikregalen.

Zur Geschichte ist zu berichten, dass in einer Art Geheimaktion unser damaliger Präsident Jürgen Simons, zusammen mit Herold Theo Thelen die guten Kontakte zum „Leader“ der Kapelle „Die Oldtimers“ (seinerzeit Hauskapelle der KüKaGe) spielen ließen. Pünktlich zur Sitzung wurde zur Überraschung aller, nicht nur des Vorstandes, diese Schallplatte präsentiert und anschließend in Kückhoven verkauft. Einige Jahre lang waren diese beiden „Songs“ in aller Munde und fester Bestandteil des musikalischen Repertoires an den närrischen Tagen.

 

De Kückhoever Japstöck

Text: Jürgen Simon, Theo Thelen,  Melodie: „An der Nordseeküste“

 

Willst Freud due dech maake, lott alles stoon,

Denn dann moost de Fastelovend no Kückhoeve jonn.

Do jäevet de Japstöck. Saar, kennste die net?

Komm, dann hol dech jetzt onger ohn schunkel doch mött!

 

Refrain:             Joo die Kückhovener Japstöck

                        Send emmer janz flöck,

                        wenn em Zoch se dann trecke

                        und schreie „Jaap mött“

 

Die Sitzungen hee send jruete Wucht,

vörr die meeschte Kückhovener enn rechtege Sucht.

On Häste die Box dann noch emmer net naat,

dann kick dech de Zoch ann, do beste ganz platt.

 Refrain:             Joo die Kückhovener Japstöck

                        Send emmer janz flöck,

                        wenn em Zoch se dann trecke

                        und schreie „Jaap mött“

 

Werr maake dä Zoch jetzt schon övver 30 Jor,

und at maak oß Japstöck so schnell kinne no.

On hätt dech jevalle, watt de Kückhover donn,

joo dann bliiv noch jet beios, weil sich dat wirklich lohnt.

 

Refrain:             Joo die Kückhovener Japstöck

                        Send emmer janz flöck,

                        wenn em Zoch se dann trecke

                        und schreie „Jaap mött“

 

 

 

De Japstöckhausener Nobberschafte

Text: Jürgen Simon, Theo Thelen, Melodie: Georg Wimmers

 

Refrain:             De Japstöckhausener Nobberschafte hant all angere Name,

                        trotzdem halde die Nobberschafte emmer jot tesame.

 

Jedes Jo renn Nobberschaft

E Prinzenpaar soll stelle.

Alle schöpfen dann die Kraft

Aus narrensichere Quelle.

De Kerkstroot stellt ooch Präsidente

Ehrenhalber der Schmit Hans

und die Müsch un Onkel Heini

erstellen Karneval im Jlanz.

 

Refrain

 

De Japstöckhausener Nobberschafte

hant all angere Name,

trotzdem halde die Nobberschafte

emmer jot tesame.

 

Dat Kleneng hätt en Rentnerband

Winkels Gerhard vörenaan.

All die Männ hei jeder kennt

Op dä Waarel Mann vüer Mann.

Ooch dobei vom Holzwiller-Eng

An ihre Anzöch zu erkenne

Sind jedes mol die „schwatte Männ“

En alle Zöch sütt man se renne.

Refrain

De Japstöckhausener Nobberschafte

hant all angere Name,

trotzdem halde die Nobberschafte

emmer jot tesame.

 

 

Ne Doppelprinz ist Theodor!

Dat bringt och bloß de Maar hervor.

Un hei jevet doch völl Säu

Und die Vorsitz hätt Karl Eu.

Et Stülpend es e wischtisch Eng

Denn hei steht osse Hall.

Do treffe sech denn stets am Eng

De Nobberschafte all.

 

Refrain

De Japstöckhausener Nobberschafte

hant all angere Name,

trotzdem halde die Nobberschafte

emmer jot tesame.

 

 

 

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