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Der Elferrat


Der Elferrat ist das Parlament des Narrenreiches in Karneval, Fastnacht, Fasching und Fastelovend. Dieses besteht aus elf Würdenträgern. Trotz der 11 Elferräte auf der Bühne besteht der Elferrat manchmal aus einer größeren Anzahl.
Zur Zeit sind bei der KüKaGe 17 Elferräte aktiv.

Der Begriff hat seine Wurzeln wahrscheinlich im französischen Recht, das mit der Besetzung linksrheinischer Gebiete durch Frankreich nach der Französischen Revolution eingeführt wurde. Französisch wurde Amtssprache, es galten französische Gesetze und Gerichtsbarkeit. Im Zuge der Revolution hatte dies aber auch die Bürgerrechte gebracht, mit einer gewissen Redefreiheit und einer Gleichheit der Bürger vor dem Gesetz.
Von den ihrer Rechte beraubten Bürgern wurde die Elf im Geiste der Französischen Revolution als Zahl interpretiert, die die Gleichheit aller Menschen versinnbildlicht, sozusagen eins neben eins. „ELF“ lässt sich aus den Anfangsbuchstaben der Losung der Französischen Revolution bilden: „Egalité, Liberté, Fraternité“ - „Gleichheit, Freiheit, Brüderlichkeit“.'

Laut Töller stammt die seit dem 16. Jahrhundert als Narrenzahl geltende elf für die Anzahl der Vorstandsmitglieder eines Karnevalsvereins vermutlich von dem ersten Aachener Karnevalsverein der Florresei, der 1829 gegründet wurde. Denn während in den Statuten der Florresei von 1829 explizit elf Würdenträger benannt werden, finden sich offenbar keine Quellenbelege, die für die Zeit vor 1830 auf eine ähnliche Bedeutung der Zahl elf sowohl im Kölner als auch Düsseldorfer Karneval schließen lassen. (...) im Jahre 1829 war in den Statuten der Florresei der Grundstein für die Entstehung des elfköpfigen Vereinsvorstandes gelegt worden, der sich schnell zum charakteristischen Führungsgremium aller närrischen Vereine entwickelte. (Quelle: Wikipedia)


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